Auf Naxos, Frankfurt am Main

Theater Willy Praml

Zyklus: DER MENSCH IST EIN SOZIALES TIER, SAGT DARWIN. TEIL II: Der (Alp-) Traum vom Glück. DARWIN / DEL CORTE

Zyklus: DER MENSCH IST EIN SOZIALES TIER, SAGT DARWIN. TEIL II: Der (Alp-) Traum vom Glück. DARWIN / DEL CORTE

Findet man das Glück im Unglück, im Banalen, im Neuen, im Erreichten, im Zufall, im Zerstören, im Handeln, im Begehren oder im Begehrtsein, im Triumph oder im Scheitern, im Wissen oder im Nichtwissen? Die Figuren in Justine del Cortes Stück wissen es nicht. Frauen und Männer geben sich in einem Reigen der falschen Erwartungen die Hand. Sie suchen, sie lechzen, sie wüten, sie wettern, sie verharren, sie versuchen zu glauben.

Die Frau, die alle sieben Jahre neben einem neuen Mann erwacht, der Mann, der schnaubend alles niederschreit, das Mädchen, das sich selbst entjungfert. Ihre Figuren berichten vom Schmerz des Alltäglichen, vom Stumpfsinn des Banalen, von den Fallhöhen der Liebe, von der Suche nach Wahrheit und der Gier nach Glücklichsein.


Aus der Gegegenwartsrevue der Autorin del Corte mit X Figuren haben wir ein Traumspiel mit 1 Frau gemacht: einen Monolog über die Welt im XXXL – Format.

Regie
Willy Praml
Idee/ Konzept
Willy Praml/ Michael Weber
Textfassung
Willy Praml/ Michael Weber
Bühne/ Bauten
Michael Weber/ Guido Egert
Kostüme
Paula Kern
Fotos
Seweryn Żelazny
Musikalische Einrichtung
Gregor Praml
Darsteller
Birgit Heuser
Jakob Gail
Sam Michelson
Michael Weber
Baroon Abdi Mohamud
Andreas Bach
Gäste
Hertha Georg

Pressespiegel

  • Claudia Schülke, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.03.2014

    Eine Stunde und fünfzig Minuten verkörpert Birgit Heuser dieses narzisstische Monster mit grandioser Sprechkultur. Mitleid fordert sie nicht ein für ihre Figur, aber Bewunderung nötigt sie dem Publikum schon ab.

  • Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 28.03.2014

    Dass hier ein Auto Schlangenlinien fahren kann, gibt dem Theater Möglichkeiten, von denen andere Bühnen bloß träumen können, und Praml weiß sie wie fast immer zu nutzen.

  • Claudia Schülke, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.03.2014

    Von ihren mehr als 30 dramatischen Personen (der Autorin Justine del Corte) hat Regisseur Willy Praml im zweiten Teil seiner Darwin-Trilogie nur seschs übrig gelassen: eine Frau und ihre fünf männlichen Statisten. Mit einem „Monolog über die Welt im XXXL-Format setzen sie Darwin in der Frankfurter Naxoshalle matt.

  • Marcus Hladek, Frankfurter Neue Presse, 28.03.2014

    Unter Tarantino-Soundtracks und kurvigen Autofahrten zwischen drei riesigen „X`en“, verschmelzt Heuser so konzentriert wie ernst viele Figuren in sich: die verzweifelte Konsumentin mit schweren Penny-Tüten und das Mädchen, das sich mit vereister Knete selbst entjungfert. Die Frau, die alle Jahre mit neuem Ehemann erwacht, sich kurz wundert und weitermacht, als sei nichts gewesen.“