Auf Naxos, Frankfurt am Main

Theater Willy Praml

THEATERNACHLESE im Haus am Dom zu IPHIGENIE

THEATERNACHLESE im Haus am Dom zu IPHIGENIE

Vom Blutrausch zum Frieden – zum Blutrausch?

Iphigenie, selbst zum Menschenopfer bestimmt, will nicht selbst Menschen opfern. Sie schafft eine lebenswerte Welt, den hybrisstrafenden Göttern, selbst vom Schicksal getrieben, und den gottgleichen Männern, den Tod fürchtend und zugleich ihm dienend, zum Trotz. Kann eine Frau komplexe Kreisläufe des sich selbst immer wieder neu durch Rache und Vergeltung zeugenden Unrechts durchbrechen, können Menschen sich wandeln? Im Gespräch über Goethes Werk und seine Inszenierung im Theater Willy Praml im Kontext unserer Zeit im Zeichen von Transit, Flucht, Migration:

Willy Praml und sein Ensemble
Nils Cooper, Regisseur, Autor, Initiator und Leiter einer Flüchtlingsinitiative
Dr. Lisa Straßberger, Literaturwissenschaftlerin
Dr. Stefan Scholz, Theologe