Auf Naxos, Frankfurt am Main

Theater Willy Praml

studioNAXOS - 2,7 D Wir gehen in die Berge um zu schweigen und zeichnen Karten um uns zu verirren

studioNAXOS - 2,7 D Wir gehen in die Berge um zu schweigen und zeichnen Karten um uns zu verirren

Von Oktober bis Dezember 2014 bespielen junge KünstlerInnen aus Hessen die Naxoshalle Frankfurt, seit dem Jahr 2000 die Spielstätte des Theater Willy Praml, mit einem Programm aus Theater-,Musik-und Performance-Projekten. Die Idee für die dauerhafte Etablierung einer Plattform für junge KünstlerInnen der Freien Szene entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen Daniel Schauf, Simon Möllendorf und dem Theater Willy Praml.

www.studioNAXOS.de

1967 ging Fernand Deligny mit eine Gruppe autistischer Kinder in die Cevennen. Wie eine Gesellschaft von Partisanen leben sie als Netz verstreut in der Einsamkeit der Berge, jenseits des Systems der Institutionen und der Sprache, deren Mechanismen uns nicht nur glauben lassen, wir könnten einander nahe sein, sondern auch Machtstrukturen zwischen „Ich“ und „Du“ etabliert und aufrechterhält. Welche Brüche menschlicher Konstitutionen von Subjekt und Gemeinschaft werden im Schweigen offenbar? Welchen Abgrund überdeckt die Sprache und welche revolutionäre Sprengkraft steckt in ihrer Verweigerung?

Regie: Simon Möllendorf (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt)

Dramaturgie: Caroline Rohmer



Bühne, Kostüm, Video: Lin Nan Zhang


Musik: Moritz Thiele

Mit: Annemarie Falkenhain, Christopher Flach, Sam Michelson