Auf Naxos, Frankfurt am Main

Theater Willy Praml

MEDEA – Tragödie von Hans Henny Jahnn

MEDEA

Medeas Rache erfolgt schonungslos. So terroristisch, wie es Jahnn in seinen späten Jahren formulierte: „Ich wollte Sprengstoff erfinden, von dem wenige Kilo genügten, um die Menschheit mit Stumpf und Stiel in die Luft zu sprengen. Ich verbiss mich in diese Idee und schwankte nur, ob ich mich oder die anderen umbringen sollte. Ich war zu einer Auffassung der Welt gekommen, die anders war als die aller übrigen Menschen und deren Ergebnis dahin lautete, dass der Mensch das verabscheuungswürdigste aller Geschöpfe sei.“ Medea spielt in ihrem Theater der schwarzen Rache, was die Zivilisation in ihren Körperverliesen gefangen hält: „ die schwarze Freude“. Sie nimmt nicht nur Rache an Jason...Die schwarze Medea lässt das zivilisierte Europa untergehen.“

Regie
Willy Praml
Texteinrichtung
Heuser/Praml/Weber
Bühne/Kostüme
Michael Weber
Licht
Sven Bethmann , Ralph Heinze , Julia Göllner
Ton
Oliver Blohmer
Bühnenbau
Guido Egert
Musik
Gregor Praml , Seppl Niemeyer
Darsteller
Michael Weber
Bigit Heuser
Carl Michael Scharf
Tim Stegemann
Reinhold Behling