Auf Naxos, Frankfurt am Main

Theater Willy Praml

LOLITA PARK – Nach dem Roman Lolita von Vladimir Nabokov

LOLITA PARK

„Innerhalb der Altersgrenzen von neun bis vierzehn gibt es Mädchen, die manch einem verzauberten Reisenden, der doppelt oder mehrfach so alt ist wie sie, ihre wahre Natur offenbaren, die nicht menshclich, sondern nymphenhaft (also dämonisch) ist; für diese auserwählten Kreaturen schlage ich den Begriff >Lolita< vor.“ (V. Nabokov)

Natürlich hat die Nymphe schon vor dem Erscheinen von Lolita existiert. Der unglückliche Antiheld des Romans, der kultivierte Humbert Humbert, weist auch als erster darauf hin, dennoch war die Nymphe bis dahin noch nie definiert worden.

Mit elf Mädchen im Alter von 12 bis 17 und zwei Schauspielern sucht diese Inszenierung des Theater(s) Willy Praml aufzuspüren, was von diesem Mythos heute noch gültig ist in einer Gesellschaft im Europa des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Gilt der Mythos der Nymphe noch? Oder wird er lieblos in den Praktiken der 90er entwürdigt?

Regie
Willy Praml
Bühne/Kostüme
Michael Weber
Licht
Herbert Cybulska
Ton
Martin Hofmann
Choreographie
Andreina Coatto
Projektleitung
Ruth Schröfel
Darsteller
Stephanie Bues
Birgit Heuser
Barbara Hoßbach
Maiken Laakmann
Katharina Lang
Anna-Lisa Lanz
Saskia Martinez
Maike Nolte
Nina Pieroth
Joanna Praml
Michael Weber
Laura-Felicia Schröfel
Willy Praml