Auf Naxos, Frankfurt am Main

Theater Willy Praml

LIEBESBRIEFE AN ADOLF HITLER – Briefe in den tod. Unveröffentlichte Dokumente aus der Reichskanzlei

LIEBESBRIEFE AN ADOLF HITLER

Unglaublich: Ein Mensch wie Adolf Hitler bekam Fanpost! Die Liebesbriefe an den "Führer" sind mehr als fünfzig Jahre danach beschämend und peinigend zugleich, weil sie den Blick auf die feinsinnige Stützung des Systems freigeben. Sie zeigen, wie die faszination der Macht zur sexuellen Erregung von Frauen führte. Die Gründe für Regungen der Liebe, die in der deutschen Variante die Frau mit ihren zartesten Werten und in den wildesten Farben malt, entpuppen sich als banale Volksweisheit: Macht macht geil!

Bewohnerinnen eines Frankfurter Altenheims tragen die hervorragend ausgewählten Textfragmente in grandioser Schlichtheit vor. Ohne schauspielerisch ausgebildet zu sein, gelingt es ihnen, auch feinste Nuancen herauszustellen...der Chor dieser Vorleserinnen trägt das Stück in heiterem Hintersinn. (Frankfurter Rundschau , Mai 2001)

Ein pralles stück Theater, das intellektuell wie ästhetisch überzeugt.(Frankfurter Neue Presse, April 2001)

Regie
Willy Praml
Bühne/Kostüme
Michael Weber
Kostümwerkstatt
Kerstin Laackmann
Licht
Jochen Göpfert
Darsteller
Frau Born-Hennig
Frau Döring
Frau Düring
Frau Eiffert
Frau Falke
Frau Polumsky
Frau Schassberger
Frau Schmid
Frau Zeller
Frau Zirkelbach
Birgit Heuser
Michael Weber