Auf Naxos, Frankfurt am Main

Theater Willy Praml

KLEIST. DAS ERDBEBEN IN CHILI – Ein multinationales Theaterprojekt

KLEIST. DAS ERDBEBEN IN CHILI

gefördert durch die Stiftung der Nassauischen Sparkasse „Initiative und Leistung“

Schauen Sie sich unseren Trailer auf youtube hier an
Den Vorbericht von Strandgut gibt es exklusiv nur im Netz Willy Praml zu Gast im hr2-Kulturfrühstück, Sonntag, 5.6., 9:05 Uhr.

Es ist Ramadan – Über den Tellerrand e.V. kocht zur Premiere und an allen anderen Aufführungsterminen!!!

DAS ERDBEBEN IN CHILI Die Welt erweist sich, wie immer bei Kleist, als unzulängliche Einrichtung. Gleich zu Beginn der Erzählung bleibt kein Stein auf dem anderen, die Stadt St. Jago versinkt in Schutt und Asche. Die geflüchteten Überlebenden aber retten sich in ein grünes Tal, das für ein paar Stunden das Tal von Eden scheint. Tot geglaubte Liebende finden wieder zueinander, man teilt das Wenige, das einem geblieben ist, Klassenunterschiede scheinen aufgehoben, allein das schreckliche Glück verbindet alle: Überlebt zu haben! Aber Eden währt nicht lange. Ein Dankgottesdienst im stehengebliebenen Dom verwandelt sich in ein blutiges Strafgericht an den vermeintlich Schuldigen für das von Gott geschickte Beben. Unerträglicher als die anfängliche Naturgewalt schildert Kleist die Gewalt, die sich Menschen antun.

Die MITWIRKENDEN kommen aus Aleppo, aus Damaskus, aus den syrischen Kurdengebieten, aber auch aus dem Irak, dem Iran und Afghanistan, die in der Regie von Willy Praml mit dem Ensemble unseres Theaters zusammenarbeiten.