Auf Naxos, Frankfurt am Main

Theater Willy Praml

GRIMM ! – Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Kooperation mit Theater Willy Praml . . . auf Naxos!

GRIMM !

Doppelvorstellungen

BÖSE MÄRCHEN.

Böse Märchen sind eine Einladung auf eine Reise in eine Welt, in der das Böse und Unheimliche so allgegenwärtig ist wie das Gute. In fünf verschiedenen Märchen in den Fassungen der Brüder Grimm, zeigt es sich in seinen unterschiedlichsten Facetten und Zugriffs-möglichkeiten. Es ist eine Reise zu den Ursprüngen des Erzählens und Erklärens von Welt, in der das Böse als treibende Kraft dazugehört und hell und dunkel nur scheinbar auseinander gehalten werden können.

Erarbeitet von Studierenden der Ausbildungsbereiche Instrumen-talausbildung, Komposition, Regie, Schauspiel, Schulmusik sowie Theater- und Orchestermanagement der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, der Fachrichtung Bühnen- und Kostümbild der Hochschule für Gestaltung Offenbach und des Masterstudiengangs Dramaturgie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

PROJEKTLEITUNG: Prof. Hans-Ulrich Becker

REGIE: Tarik Goetzke, Carolin Millner, Simon Möllendorf, Marie Mühlan, Daniel Schauf, Ksenia Ravvina

DRAMATURGIE: Tina Ebert, Caroline Rohmer

KOMPOSITION: Ana Batistic, Johannes O. Reischmann

MUSIK: Lennart Fleischer, Johannes O. Reischmann

CHOREOGRAFIE: Kristina Veit

AUSSTATTUNG: Sabine Born, Nils Wildegans

DARSTELLER: Damjan Batistic, Sabrina Frank, Markus Gläser, Sidonie von Krosigk, Phillip Quest, Regina Vogel, Stephan Weber, Carina Zichner

VOM WEGE AB.

In den GRIMMSCHEN VOLKSMÄRCHEN, die die berühmten Brüder im Hessenland gesammelt haben, steckt eine Portion Aufmüpfigkeit. Eigensinn ist eine zentrale Kategorie. Im Falle unserer Märchen führt Eigensinn dazu, dass arme Söhne in die Welt gehen und Könige werden, Töchter sich nicht einfach so verheiraten lassen, wie man es von ihnen verlangt, dass Ehefrauen ihren Männern nicht blinden Gehorsam leisten, dass die Alten überall mitmischen, die Kinder sich nicht ducken und überhaupt die Not zu Gold wird oder - das Gold zu Scheiße! Für den, der es verdient! Das macht die Lust aus, Geschichten auszugraben und weiter zu tradieren. Es geht um Verdrängtes, Verschüttetes, um in kollektiver Anstrengung Gescheitertes. Um dies erkenntnisreich und vergnüglich zu belegen, holen wir uns für unser Theaterprojekt anlässlich des Grimmjahres 2012 die Motive aus Märchen wie Das eigensinnige Kind, Marienkind, Allerleirauh, Brüderchen und Schwesterchen, Die ungleichen Kinder Evas, u.v.a.m. Und die Märchen sprechen weiterhin: bleibt eigensinnig!

Vom Wege ab. - Dokumentarfilm zur Stückentstehung

Regie TWP
Willy Praml
Ausstattung TWP
Michael Weber
Darsteller TWP
Andreas Bach
Reinhold Behling
Michael Weber
Jakob Gail
Birgit Heuser
Claudia Germscheid
Luise Kinder