Auf Naxos, Frankfurt am Main

Theater Willy Praml

DER TEUFEL MIT DEN DREI GOLDENEN HAAREN. F.K. WAECHTER (8+)

DER TEUFEL MIT DEN DREI GOLDENEN HAAREN. F.K. WAECHTER (8+)

Des Teufels Großmutter, verärgert über die Einrichtung der Welt und das ständige Wehklagen des Windes darüber, beschließt, dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen und erweckt einen frisch Erhängten wieder zum Leben: „Das wäre doch gelacht, wenn nicht auch mal ein armer Schlucker könnt das Glück beim Zipfel packen“. Der so mit einer zweiten Chance Gesegnete stolpert auch gleich zielstrebig seiner glückseligen Zukunft entgegen und findet auf dem Weg Freunde, die ihm helfen, die Gemeinheiten einer missgünstigen Obrigkeit gegen diese selbst zurückzuschleudern. Und nebenbei schafft er es auf der Suche nach seinem Glück auch noch, die versiegten Quellen des Lebens und der Liebe auch für die anderen wieder zum Fließen zu bringen.

Eine aufmüpfige Fabel über einen, der sich vom Unglück nicht den Spaß am Leben verderben lässt und die sich der dem (Volks-)Theater eigenen lebensbejahenden Krawalllust bedient, um den Jungen nahe zubringen und den Alten in Erinnerung zu rufen, dass man sich auch vor dem Teufel, in welcher Form er auch erscheinen möge, nicht bangemachen lassen darf.

Der Teufel mit den drei goldenen Haaren auf Youtube

Jakob Gail
Regisseur
Sebastian Martin
Bühne/ Kostüme
Michael Weber
Musik
Sepp’l Niemeyer
Darsteller
Oscar Ehrlich
Reinhold Behling
Gabriele Maria Graf
Birgit Heuser

Pressespiegel

  • Bornheimer Wochenblatt, 05.12.2012

    ... Jakob Gail als Bauernbursche, Oscar Ehrlich in einem dutzend Rollen, darunter der Teufel, Gabriele Maria Graf unter anderem als Königstochter und des Teufels Großmutter, Birgit Heuser u.a. als Babuschka und als Erzählerin bringen das Stück von F.K.Waechter mit viel Einsatz, Spektakel und wunderbaren Sprachfärbungen auf die wandlungsfähige Bühne. Die Kinder haben oft Gelegenheit zum Lachen, auch für Erwachsene ist die Inszenierung ein Heidenspaß. Am besten geht man in Familien zum etwas anderen „Weihnachtsmärchen". ... (J.Faure)

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.11.2012

    ... Michael Webers Bühnenbild ist einfallsreich. Die Szene wird von einer Holzbox eingenommen, die sich schnell in alle Schauplätze des Märchens verwandelt lässt. Egal, ob Meer, Hölle, Räuberhütte oder Königspalast, die teuflische Box wird angepasst ... ... Seppl Niemeyers Musik und Sound erzeugen eine geheimnisvolle Stimmung. ... (mskl.)

  • Frankfurter Rundschau, 17.11.2012

    ... Der Teufel mit den drei goldenen Haaren, laut Ankündigung „Krawalltheater für Kinder“, entpuppt sich auch als ebensolches, und zwar, wie nicht anders zu erwarten, als ganz bezauberndes. Ein Stück der Gebrüder Grimm, durch den bösen Wolf gedreht von F.K. Waechter, vorgetragen von der Praml-Truppe: Was soll da schief gehen? Nichts! (Stefan Behr)