Auf Naxos, Frankfurt am Main

Theater Willy Praml

BLIND DATING HEINE - DAS GROSSE RÄTSEL HEINE – Ein Begegnungsexperiment

BLIND DATING HEINE - DAS GROSSE RÄTSEL HEINE

Mit Willy Praml und Ensemble, Dr. Stefan Scholz (Katholische Akademie Rabanus Maurus) und weiteren Mitarbeitern des Hauses am Dom, Prof. Dr. Raphael Gross (Direktor des Jüdischen Museum Frankfurt) und weiteren Mitarbeitern der Institution und ihrer Freunde, Dr. Thorsten Latzel (Direktor der Evangelischen Akademie Frankfurt) und weiteren Mitarbeitern, und vielen anderen Persönlichkeiten, Personen und Menschen aus unserer (Stadt-)Gesellschaft und des Rhein-Maingebietes.

Im Saal sind in regelmäßigen Abständen ca. 50 Tische verteilt, an denen Expertinnen und Experten Platz genommen haben. Vor den Tischen sind einzelne Stühle platziert, an denen jeweils eine Zuschauerin oder ein Zuschauer Platz nehmen können. Die räumliche Inszenierung zitiert die Struktur des sogenannten Blinddates, wo jeweils zwei Personen sich an einem Tisch gegenüber sitzen, um persönlich ins Gespräch zu kommen. Blind Dates unterliegen einer strengen zeitlichen Rahmung: Nach etwa 10 Minuten wechseln die Gesprächspartner. Bei Blind Dating Heine hat das Publikum die Gelegenheit, mit ExpertInnen aus Kultur, Religion, Stadtplanung, Politik und Geschichtsforschung in unmittelbaren Austausch zu treten. Der regelmäßige Wechsel der Gesprächspartner garantiert ein abwechslungsreiches interdisziplinäres und originelles Veranstaltungsformat. Die Veranstaltung findet im Casino der Stadtwerke statt, einem Ort der auf den Fundamenten des ehemaligen jüdischen Viertels in Frankfurt am Main gebaut wurde. Dadurch soll auch eine Begegnung mit diesem verschütteten Identitätsraum der Stadt inszeniert werden. Und diese Begegnung ist auch ein Blind Date mit einem prominenten Besucher des ehemaligen jüdischen Viertels in Frankfurt am Main: Heinrich Heine.

Themen: Aktualität von Heine. Erinnerungskultur. Theater/Archäologie. Welche Erinnerungskultur ist angemessen? Performative Spurensuche versus Monumentalkultur. Erinnerung als Heimsuchung. Und viele andere Fragen, die an den Tischen zwischen den Gesprächspartnern ausgehandelt werden.

Konzept: Willy Praml und Ralph Fischer (Evangelische Akademie Frankfurt). Eine gemeinsame Veranstaltung des Theaters Willy Praml, der Evangelischen Akademie Frankfurt und der Katholischen Akademie Rabanus Maurus.