Auf Naxos, Frankfurt am Main

Theater Willy Praml

AMPHYTRION

AMPHYTRION

Der zweite Teil unseres Projektzyklusses „Der zerbrochene Kleist“. Ein Teil in Dunkelheit und Kälte, eine Inquisition (lat. Untersuchung) an sich selbst.

Der Versuch Kleists, im „Amphitryon“ über alle Verzweiflung hinaus komisch zu sein, führt seine Hauptpersonen in die Nähe von Woody Allens, die, mit Schwermut beladen, mit ein paar Schneeflocken im zerzausten Haar, durch die Häuserschluchten der Großstadt stolpern und mit dem lieben Gott oder mit dem eigenen seltsamen Gesicht in den hellerleuchteten Schaufensterscheiben hadern.

Bin ich, ich? Ach!

Gott erscheint der Alkmene in der Nacht. Hat aber die Gestalt des Ehegatten, der schon seit Monaten, durch Krieg gebunden, sehnsüchtig erwartet wird. Wenn er am Morgen die Frau verlässt, erscheint der andere, der genauso aussieht und der behauptet, er sei er. Chaos der Beziehungen/Verwirrung der Gefühle. Gott/Mensch? Liebe/Verhör!

Amphitryon! Das fasst kein Sterblicher.

Regie
Willy Praml
Bühne/ Kostüme
Michael Weber
Musik
Gregor Praml
Ton
Oliver Blohmer , Debraj Roy
Bühnenbau
Guido Egert
Licht
Nico Rocznik
Darsteller
Michael Weber
Gabriele Maria Graf
Birgit Heuser
Tim Stegemann
Reinhold Behling